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Menschen und Ausbildung

Menschen & Ausbildung

Die Stärke der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie liegt im Können ihrer Mitarbeiter:innen. Sie steuern hochautomatisierte Produktionsanlagen, entwickeln neue Produkte und bringen technische Ideen in die Praxis. Die Branche verbindet moderne Technologie mit industrieller Erfahrung und entwickelt Lösungen für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie weiter. Praxisnahe Ausbildung, fachliche Weiterentwicklung und sichere Arbeitsbedingungen bilden dafür die Grundlage. 

Vielseitige Berufe mit Perspektive

Von der Produktion über die Instandhaltung bis zum Labor, Logistik bis zu IT und Verwaltung eröffnet die Papier- und Zellstoffindustrie unterschiedliche Berufswege. Technische, handwerkliche, naturwissenschaftliche und kaufmännische Fähigkeiten greifen dabei ineinander. Wer in der Branche arbeitet, übernimmt Verantwortung für Produkte und Prozesse, die in zahlreichen Bereichen des Alltags gebraucht werden. Neue Technologien, Digitalisierung und innovative Anwendungen auf Basis des erneuerbaren Rohstoffs Holz erweitern die Aufgaben und eröffnen vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen Spezialisierung. 

Sicherheit gehört zur täglichen Arbeit

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben in der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie einen hohen Stellenwert. Sicherheit ist fest in den betrieblichen Abläufen und in der Unternehmenskultur verankert. Technische Schutzmaßnahmen, klare Prozesse und regelmäßige Unterweisungen helfen dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Der kontinuierliche Austausch und die laufende Weiterentwicklung von Sicherheitsmaßnahmen tragen dazu bei, ein sicheres Arbeitsumfeld zu fördern. 

Ausbildung und Entwicklungsmöglichkeiten

Eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung eröffnet vielfältige Wege in die Papier- und Zellstoffindustrie. Dazu zählen die betriebliche Lehrlingsausbildung sowie Angebote am Ausbildungszentrum Steyrermühl (ABZ) – von Papiertechnik und Werkmeisterausbildung bis zu technischen Fach- und Weiterbildungen. Theorie, praktische Erfahrung und branchenspezifisches Know-how greifen dabei eng ineinander. 

ÖZEPA-Arbeitssicherheitspreis

Der ÖZEPA-Arbeitssicherheitspreis zeichnet Betriebe aus, die ein gesamtes Kalenderjahr unfallfrei gearbeitet haben. Er würdigt damit eine Leistung, zu der Menschen in unterschiedlichen Funktionen täglich beitragen. Die Auszeichnung macht das gemeinsame Engagement für Sicherheit sichtbar, stärkt das Bewusstsein für eine gelebte Sicherheitskultur und fördert den Austausch bewährter Maßnahmen innerhalb der Branche. Zugleich setzt sie ein positives Signal für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Das Neueste zum Thema

Ansprechpartner
Benedikt Wolloner Geschäftsführer Fachverband der Papierindustrie

Die österreichische Papierindustrie investiert in Nachhaltigkeit, Innovation und hochwertige Arbeitsplätze. Ich setze mich für verlässliche Rahmenbedingungen ein, die ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Beitrag von Papier als Schlüsselprodukt der Bioökonomie zur nachhaltigen Transformation Europas fördern.

Kennzahlen
7.500 Beschäftigte in 23 Werken
290.000 Die Papierindustrie ist Teil der Wertschöpfungskette Holz, die allein in Österreich 290.000 Menschen beschäftigt.
330 Lehrlinge werden derzeit in den Betrieben ausgebildet.
560 Millionen Euro hat die Papierindustrie in Österreich an Löhnen und Gehältern ausbezahlt.
15,2 Betriebsunfälle pro 1.000 Beschäftigte. 1993 waren es noch 87, also rund 85 Prozent mehr.
0 Das ambitionierte Ziel der Branche lautet: 0 Unfälle!