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Umwelt und Nachhaltigkeit

Umwelt & Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in jeder Faser

Die Papier- und Zellstoffindustrie verfolgt eine ganzheitliche Umweltstrategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von nachhaltiger Rohstoffbeschaffung über energieeffiziente Produktion bis hin zu Recycling und Emissionsreduktion. Die Mitgliedsunternehmen der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie arbeiten konsequent daran, ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und internationale Standards für Umweltverantwortung zu setzen.

Neben dem Rohstoff Holz spielt die Ressource Wasser spielt eine zentrale Rolle in der Produktion der Papier- und Zellstoffindustrie. Wasser wird verantwortungsvoll genutzt und als geliehene Ressource behandelt, nicht als Verbrauchsgut. Es wird überwiegend aus Flüssen entnommen, im Produktionskreislauf mehrfach eingesetzt und nach modernster, mehrstufiger Aufbereitung gereinigt in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Hochmoderne Wasseraufbereitungsanlagen gewährleisten, dass sämtliche Reinheitsstandards eingehalten oder übertroffen werden, zum Schutz von Gewässern, Ökosystemen und Wasserlebewesen. Der Weg der zu hervorragenden Umweltleistungen ist weit fortgeschritten. Die Papier- und Zellstoffindustrie investiert laufend in Forschung und Entwicklung, um ihre Produktionsprozesse noch weiter zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die Senkung des Energieverbrauchs, die Minimierung von Emissionen und die Erforschung neuer, nachhaltigerer Materialien und Methoden. Damit hat sich die Branche einem grüneren, saubereren Produktionsethos verschrieben.

Nutzung natürlicher Ressourcen

Die Papier- und Zellstoffindustrie ist führend bei der Entwicklung umweltfreundlicher Alternativen und Lösungen für Konsument:innen. Die Produkte, werden aus natürlichen, erneuerbaren Ressourcen hergestellt und stellen eine nachhaltige Alternative in einer Welt dar, die mit ökologischen Herausforderungen zu kämpfen hat. Verpackungen sind nicht nur mehrfach recyclebar, sondern auch biologisch abbaubar. Kein anderes Material bietet einen so guten Mix aus Ökonomie und Ökologie– ein Paradebeispiel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Dank hoher Recyclingquoten und effizienter Wiederverwertung bleiben wertvolle Ressourcen im Kreislauf und leisten einen aktiven Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

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Die dänische EU-Ratspräsidentschaft steht unter dem Motto „Security, Sustainability and Growth – strengthening Europe for the future“. Unter diesem Leitgedanken wurde beim WKÖ-Forum zur bevorstehenden dänischen Ratspräsidentschaft ein zentrales Anliegen betont: Europas grüne Transformation muss konsequent mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit vereint werden. Rückblicke auf das vergangene Jahr machten deutlich, dass Unternehmen zunehmend unter exzessiver Regulierung, hohen Energiekosten und einer sinkenden Planbarkeit leiden. Zwar hat die Europäische Kommission bereits erste Schritte zur Vereinfachung gesetzt, dennoch erwarten Wirtschaft und Politik von der dänischen Präsidentschaft vor allem eines: Umsetzung, Verlässlichkeit und weniger komplexe Vorschriften.

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Die österreichische Papier- und Zellstoffindustrie bekennt sich einmal mehr zur ökologischen Verantwortung und hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2030 sollen die fossilen CO₂-Emissionen um 43,5 % gegenüber dem Jahr 2021 reduziert werden. Dieses Ziel umfasst sowohl Scope 1-Emissionen – also direkte Emissionen aus eigenen Produktionsprozessen – als auch Scope 2-Emissionen, die durch zugekaufte Energie entstehen.

Ansprechpartnerin
Alissa Fabro Leitung Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit

Vom Rohstoff bis zum Recycling: Die Papier- und Zellstoffindustrie versteht Ressourcen als Verantwortung und hält sie konsequent im Kreislauf.

Kennzahlen
1,1 Mio. Tonnen fossiles CO2 werden pro Jahr emittiert.
30 % weniger CO2-Emissionen als noch im Jahr 2000.
Über 100 Millionen Euro pro Jahr wendet die Österreichische Papierindustrie für Umweltschutzmaßnahmen auf.
93 Prozent des Wassers werden wieder sauber in die Flüsse rückgeleitet. Der Rest ist Dampf oder verbleibt als Feuchtigkeit im Produkt.
99 Prozent der Produktionsreststoffe werden stofflich oder thermisch verwertet.