Die EU macht Fortschritte bei der Reduzierung von Umweltverschmutzung, doch besonders die Luftqualität bleibt ein großes Problem. Ein neues Dashboard bietet Transparenz über den Fortschritt in den Regionen. Stärkere Maßnahmen sind nötig, um die 2030-Ziele zu erreichen.
Nachhaltigkeit in jeder Faser
Die Papier- und Zellstoffindustrie verfolgt eine ganzheitliche Umweltstrategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von nachhaltiger Rohstoffbeschaffung über energieeffiziente Produktion bis hin zu Recycling und Emissionsreduktion. Die Mitgliedsunternehmen der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie arbeiten konsequent daran, ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und internationale Standards für Umweltverantwortung zu setzen.
Neben dem Rohstoff Holz spielt die Ressource Wasser spielt eine zentrale Rolle in der Produktion der Papier- und Zellstoffindustrie. Wasser wird verantwortungsvoll genutzt und als geliehene Ressource behandelt, nicht als Verbrauchsgut. Es wird überwiegend aus Flüssen entnommen, im Produktionskreislauf mehrfach eingesetzt und nach modernster, mehrstufiger Aufbereitung gereinigt in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Hochmoderne Wasseraufbereitungsanlagen gewährleisten, dass sämtliche Reinheitsstandards eingehalten oder übertroffen werden, zum Schutz von Gewässern, Ökosystemen und Wasserlebewesen. Der Weg der zu hervorragenden Umweltleistungen ist weit fortgeschritten. Die Papier- und Zellstoffindustrie investiert laufend in Forschung und Entwicklung, um ihre Produktionsprozesse noch weiter zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die Senkung des Energieverbrauchs, die Minimierung von Emissionen und die Erforschung neuer, nachhaltigerer Materialien und Methoden. Damit hat sich die Branche einem grüneren, saubereren Produktionsethos verschrieben.
Nutzung natürlicher Ressourcen
Die Papier- und Zellstoffindustrie ist führend bei der Entwicklung umweltfreundlicher Alternativen und Lösungen für Konsument:innen. Die Produkte, werden aus natürlichen, erneuerbaren Ressourcen hergestellt und stellen eine nachhaltige Alternative in einer Welt dar, die mit ökologischen Herausforderungen zu kämpfen hat. Verpackungen sind nicht nur mehrfach recyclebar, sondern auch biologisch abbaubar. Kein anderes Material bietet einen so guten Mix aus Ökonomie und Ökologie– ein Paradebeispiel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Dank hoher Recyclingquoten und effizienter Wiederverwertung bleiben wertvolle Ressourcen im Kreislauf und leisten einen aktiven Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
Das Neueste zum Thema
Am 12. November 2024 fand der 2. Circular Carbon Economy Summit statt, organisiert von der BioBASE.
In der Öffentlichkeit gibt es eine breite Diskussion darüber, welche Verpackungen umweltfreundlich sind. Die Frage beschäftigt viele Konsumenten und beeinflusst auch ihre Kaufentscheidungen im Geschäft.
Die Umwelttagung Paper and Water Conference der TU Darmstadt in Kooperation mit dem Verband Die Papierindustrie widmete sich unter anderem dem schonenden Einsatz vom Wasser.