Covid-19 trifft Papierindustrie hart

Insbesondere der grafische Bereich leidet massiv unter den Auswirkungen der Krise.

Der Rückgang der europäischen Konjunktur im Herbst 2019 wirkte sich auch auf das Wachstum der Papierindustrie aus. Die Zahlen für Österreich im 1. Quartal 2020 waren mit insgesamt +5,2 % Mengenwachstum dennoch positiv. Mit dem Beginn der Corona-Krise im März änderte sich das Bild aber spürbar, besonders im grafischen Sektor. Zwar ging die Papierproduktion insgesamt im ersten Halbjahr „nur“ um 5,5 % zurück, betrachtet man nur das 2. Quartal sind es schon -15,8 %. Besonders unerfreulich ist das Ergebnis von -37,5 % für die grafischen Papiere. Auch die Faserproduktion war rückläufig, wobei der Textilzellstoff stärker verlor als der Papierzellstoff. Der Rückgang in der Holzstofferzeugung spiegelt hauptsächlich die Entwicklung des Pressepapier-Marktes. Der weiterhin kräftige Verpackungsmarkt führte zu einem Plus im Altpapierverbrauch (4,7 %). Die zunehmende Altpapier-Nachfrage stößt auf gleichzeitig geringere Sammelmengen. Der Umsatz der Papierindustrie fiel im ersten Halbjahr um 14,6 % auf 1,8 Milliarden Euro.

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